GERLACH wirbt für konsequenten VERZICHT auch auf E-ZIGARETTEN

Bayerns Gesundheitsministerin zum Weltnichtrauchertag: Kinder und Jugendliche wirksam vor Nikotin schützen

Anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai hat Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach für einen konsequenten Verzicht auch auf E-Zigaretten geworben. Gerlach betonte am Sonntag: „Es ist wichtig, dass gerade junge Menschen nicht in die Nikotinfalle geraten. Dies gilt auch für vermeintlich harmlose Trends – denn E-Zigaretten bergen ebenfalls Gesundheitsrisiken und Suchtpotenzial.“

Die Ministerin erläuterte: „Mehr als 300 Menschen sterben in Deutschland jeden Tag an den Folgen des Rauchens. Jeder einzelne Todesfall ist einer zu viel. Umso besorgniserregender ist es, dass der Einstieg oft schon in jungen Jahren beginnt: Denn laut Studienergebnissen haben rund 20 Prozent der 15- bis 16-Jährigen in Bayern innerhalb des letzten Monats klassische Zigaretten geraucht, sogar 30 Prozent E-Zigaretten.“

Gerlach fügte hinzu: „Wer früh mit dem Rauchen oder dem Konsum vom E-Zigaretten beginnt, hat ein höheres Risiko, langfristig abhängig zu sein. Deshalb setzen wir in Bayern konsequent auf Prävention und Aufklärung.“

Die Ministerin ergänzte: „Von uns geförderte Initiativen wie ‚Be Smart – Don‘t Start‘ informieren Schülerinnen und Schüler altersgerecht über die Folgen des Rauchens und des Konsums neuer Nikotinprodukte. An dem Wettbewerb ‚Be Smart – Don‘t Start‘ beteiligen sich im Schuljahr 2025/2026 mehr als 1.000 Schulklassen aus Bayern.“

Gerlach unterstrich: „Mit dem Masterplan Prävention rücken wir Gesundheitsförderung und Prävention im Freistaat insgesamt in den Fokus. So fördern wir starke Strukturen, um junge Menschen frühzeitig zu erreichen und Gesundheitskompetenz nachhaltig zu vermitteln.“

Der Weltnichtrauchertag 2026 stellt weltweit den Schutz junger Menschen vor den Verlockungs-Strategien der Tabak- und Nikotinindustrie in den Vordergrund. Gesundheitsexperten warnen, dass attraktive Designs, Aromen und Social-Media-Werbung die Hemmschwelle für den Einstieg senken können.

Laut Robert Koch-Institut sterben in Deutschland jährlich mehr als 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Auf Bayern bezogen sind es pro Jahr mindestens 16.000 vorzeitige Sterbefälle infolge von Tabakkonsum.

Über Präventions-Angebote in Bayern informiert die Webseite des Zentrums für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) unter www.zpg-bayern.de/tabak.html.

Foto: Bildarchiv Bayerischer Landtag

 

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